Hilfe · Kunden
Kunden aus dem EU-Ausland anlegen (UID und Reverse Charge)
Aktualisiert am 14. Oktober 2026
Für Dienstleistungen an Unternehmen in anderen EU-Staaten gilt meist Reverse Charge: keine österreichische Umsatzsteuer, dafür ein Hinweis auf der Rechnung und beide UID-Nummern. Finonur entscheidet das automatisch — wenn beim Kunden Land und UID-Nummer stimmen.
Neuen Kunden anlegen und das EU-Land wählen
Öffnen Sie Kunden → Neuer Kunde, tragen Sie Name, Firma und Adresse ein und wählen Sie beim Land das Land Ihres Kunden, zum Beispiel Deutschland.
UID-Nummer eintragen und prüfen
Finonur zeigt das richtige Format für das Land (Deutschland: DE und 9 Ziffern) und meldet Tippfehler sofort. Mit „UID prüfen“ fragen Sie die EU-Datenbank VIES ab; das Ergebnis wird beim Kunden gespeichert. Stimmt der dort hinterlegte Name, können Sie ihn mit einem Klick übernehmen.

Rechnung schreiben — Reverse Charge kommt automatisch
Wählen Sie in einer neuen Rechnung diesen Kunden. Unter Leistungsart steht dann „EU-Firmenkunde – Reverse Charge (0 %)“ samt dem Hinweis, der auf die Rechnung gedruckt wird. Bei Warenlieferungen wählen Sie als Leistungsart Warenlieferung — dann gilt die steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung.
